Sarah Bosetti wuchs in Aachen auf und studierte in Brüssel Film. 2009 entschied sie sich dazu, sich in ihrer Wahlheimat Berlin niederzulassen. Hier zog es sie auf die Bühne: Sie nahm an Poetry Slams teil, trat auf Lesebühnen auf und überzeugte als Kabarettistin. Dort lernte sie auch Daniel Hoth, Jan von Im Ich und Karsten Lampe kennen. Gemeinsam standen sie ab 2010 auf ihrer eigenen Lesebühne mit dem Namen „Couchpoetos“, ein Format, das auch noch Jahre später mit lustigen Anekdoten, Lyrik und Gesang überzeugt.
Und der Erfolg reißt nicht ab – 2014 feierte Sarah Bosetti ihr Debüt als Autorin. Doch bei dem ersten Buch sollte es nicht bleiben. Auf „Wenn ich eine Frau wäre“ folgten vier weitere Bücher. In ihren Werken wandelt sie Hasskommentare in satirische Liebeslyrik um oder begegnet populistischen Aussagen von bekannten Persönlichkeiten mit Gedichten voller Witz und Biss. **
Neben ihrer Arbeit als Autorin moderiert sie seit 2020 ihre Satiresendung „Bosetti will reden!“. Anfang 2022 nahm sie ihr nächstes Projekt in Angriff: den Podcast „Extra 3 – Bosettis Woche“. Sarah Bosetti setzt sich in ihren Formaten mit aktuellen gesellschaftlichen Debatten** auf ihre ganz eigene humorvolle Art und Weise auseinander.
Bosetti erhielt im Laufe ihrer Karriere verschiedenste Auszeichnungen: 2013 wurde sie gemeinsam mit Daniel Hoth Vizemeisterin im deutschen Poetry Slam. 2019 wurde ihr der First Lady Kabarettistinnenpreis verliehen und 2020 erhielt sie den Salzburger Stier. Nur ein Jahr darauf gewann sie den deutschen Kleinkunstpreis und Dieter-Hildebrandt-Preis .
Sarah Bosetti überzeugt ihre Zuhörer*innen mit satirischen Aufbereitungen von aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen. Dazu kombiniert sie Lyrik und witzige Geschichten – so nimmt sie auch ernsten Themen die Schwere.